Mieczys³aw Ko¶cielniak, "Appell 1941". Nach derm Krieg vom polnischen politischen Häftling des KL Auschwitz, M. Ko¶cielniak, gemalt.
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Eine der Qualen des Lagerlebens waren die Appelle. Anfangs mußten sich die Häftlinge auf dem zentralen Platz versammeln. Nachdem dieser mit neuen Gebäuden bebaut wurde, mussten sich die Häftlingen die Lagerstraßen entlang vor den Blöcken aufstellen. Täglich mußten Tausende von Häftlingen an den Appellen teilnehmen, die manchmal mehrere Stunden, sogar meher als 10 Stunden dauerten.
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W³adys³aw Siwek,"Unter den Block Nr. 15 werden Fundamente gegraben".
Nach der Befreiung vom polnischen politischen Häftling W³. Siwek gemalt.
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Im Jahre 1940 gehörten zum Lager 20, vor allem einstöckige Gebäude. Bei steigenden Häftlingszahlen entschied die SS den Ausbau des Lagers. Im Frühling 1941 wurde mit dem Bau von 8 zweistöckigen Blöcken begonnen. Auf 14 der bestehenden Gebäude wurde ein zweites Stockwerk gesetzt. Alle schweren Arbeiten wurden von Häftlingen ausgeführt. Sie gruben Fundamente, transportierten im Laufschritt Ziegelsteine und Zementsäcke, karrten Kies und Sand heran. Viele Häftlinge kamen als Folge dieser äußerst auszehrenden, vielstündigen Arbeit um oder wurden von den aufsichtsführenden SS-Männern oder Kapos ermordet. |