Die
“Judenrampe,” die Eisenbahnschienen zwischen den Lagern Auschwitz and Birkenau, auf welche die Deutschen unzählige Transporte voller Juden, Polen, Roma und anderen schickte, die Opfer des Lagers werden würden, wurde am 27. Januar 2005 für Besucher eröffnet.
Die Ausstellung schließt Teile der Gleise und den zentralen Teil des Bahnsteigs mit ein, welcher mit dem Entladen der Transporte und den Selektionen in Verbindung steht. Zwei originale Viehwaggons, welche die Nazis nutzten, um Menschen nach Auschwitz zu transportieren – eine französische SNCF aus der Jahrhundertwende und ein deutsches Modell von 1917 – stehen auf den Gleisen.
Obwohl der Ort nur in einem geringen Maße original erhalten ist, hat das Gedenken an ihn doch große Signifikanz, sowohl für die Erinnerung der Menschen als auch die Geschichte des Lagers. Die Nazis sandten vom Frühjahr 1942 bis Mitte Mai 1944 Transporte mit über einer halben Million Juden aus ganz Eurooma und andere zur “Judenrampe”.
Auf dem Feld, dass an den Bahnsteig angrenzt und entlang der Straße, führten SS-Ärzte die Selektion der ankommenden Juden aus, infolgedessen 70 bis 75% sofort zu ihrem Tod in den Gaskammern geschickt wurden.