Besichtigung des Geländes des ehemaligen Vernichtungslagers

  • Der Eintritt auf das Gelände der Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau ist kostenlos
  • Gruppen sind verpflichtet einen Museumsführer zu nehmen
  • Individualbesucher können einen Museumsführer mieten
  • Für Einzelpersonen besteht ebenfalls die Möglichkeit, sich einer Gruppenführung anzuschließen
  • An der Information im Eingangsbereich bitten wir für statistische Zwecke um Angaben der Besucherzahlen und des Herkunftslandes
  • Das Fotografieren in den Gebäuden ist nicht gestattet. Um Film- oder Fotoaufnahmen zu kommerziellen Zwecken auf dem Gelände des Museums vorzunehmen, wenden Sie sich bitte im Vorfeld an das Museum.
  • Kinder unter 14 sollten das Museum nicht besichtigen

Bisher besuchten über 25 Millionen Menschen aus der ganzen Welt Museum und Gedenkstätte. Seit Beginn der neunziger Jahre besuchen jährlich eine halbe Million Menschen das Museum. Die Hälfte von ihnen kommen aus Polen, vor allem Jugendliche. Aus dem Ausland, aus über 100 Ländern, kommen ebenfalls annähernd 250 tausend Besucher (vor allem aus den USA, Deutschland, Großbritannien, Frankreich, Italien und Israel).

Wie kommt man zum Museum?

Öffnungszeiten

Besichtigung:

Erziehungsmöglichkeiten

Informationen. Verkauf von Publikationen über Auschwitz.

Aktuelle Wettervorhersage für Auschwitz und Umgebung für die nächsten 48 Stunden.

Hotels in O¶wiêcim.

Zufahrt zum Museum.

Nach der Verwaltungsreform aus dem Jahr 1999 gehört O¶wiêcim (über 40 tausend Einwohner) zur Wojewodschaft Kleinpolen (Hauptstadt der Wojewodschaft ist Krakau). Die Stadt liegt im sog. Auschwitzer Kessel, der geografisch zu Oberschlesien gehört. Einige zig Kilometer von Auschwitz entfernt liegen drei große Städte: Das Zentrum des Bergbaus und der Schwerindustrie - Kattowitz, die größte Stätte des Automobilbaus in Polen - Bielsko Bia³a, sowie die Perle der polnischen Städte, Sitz der ältesten polnischen Universität (der im 14.Jh. gegründeten Jagellonen-Universität) - Krakau mit 700 tausend Einwohnern. In Kattowitz und Krakau gibt es Flughäfen, die diese Städte mit Europa und der Welt verbinden. Das ganze Gebiet verfügt über ein gutes Netz von Bahn- und Busverbindungen sowie ein enges, jedoch nicht immer gutes Netz von Straßenverbindungen. Das alles ermöglicht ein problemlose Anfahrt nach Auschwitz sowohl für motorisierte Personen als auch für Touristen, die andere Verkehrsmittel benutzen.
Personen, die per Zug reisen möchten, können entweder auf den europäischen Zugfahrplan zurückgreifen, der von der Deutschen Bundesbahn herausgegeben wird, oder auf jenen von Polnischen Staatsbahnen vorbereitet.

Detaillierter Plan für die Anfahrt zum Museum

Legende: A) KL Auschwitz I, B) KL Auschwitz II Birkenau, C) Bahnhof Auschwitz, D) Internationale Jugendbegegnungsstätte, E) Bushaltestelle, F) Zentrum für Dialog und Gebet, P) Parkplatz.

Öffnungszeiten:

Der Eintritt ins Museum ist kostenlos (vgl. Museumsführer) [kotwica w dó³ do: Museumsführer]. Das Museum ist an sieben Tagen in der Woche geöffnet, und zwar

  • 8:00 - 15:00 Dezember - Februar
  • 8:00 - 16:00 März, November
  • 8:00 - 17:00 April - Oktober
  • 8:00 - 18:00 Mai, September
  • 8:00 - 19:00 Juni, Juli, August

Die angegebenen Stunden beziehen sich auf des Besichtigung des Geländes und der Ausstellungen. Das Informationsbüro über ehemalige Häftlinge, das Archiv, die Sammlungen, die Bibliothek, die Verwaltung und andere Abteilungen sind von Montag bis Freitag in der Zeit von 8:00 bis 14:00 Uhr geöffnet, ausgenommen sind Feiertage. An Tagen von Massenkundgebungen, die von den Medien angekündigt werden, ist das Museum geöffnet, es stehen aber keine Museumsführer zur Verfügung. Am 1. Januar, am 25. Dezember und am ersten Ostertag ist das Museum geschlossen.

Was gibt es zu sehen?

Das Gelände und die Objekte der ehemaligen Lager Auschwitz I und Auschwitz II-Birkenau stehen den Besuchern in Gänze zur Besichtigung zur Verfügung. Zu einigen Blöcken gibt es in Auschwitz I keinen Zutritt (Verwaltung, Sammlungen, Magazine). In Auschwitz II besteht im Prinzip Zutritt zu allen Baracken auf dem Geleände. Die Aufenthaltsdauer hängt ausschließlich von den individuellen Interessen und den Bedürfnüssen der Besucher ab. Zur Besichtigung des Geländes und der Ausstellungen in Auschwitz I sind mindestens 1,5 Stunden erforderlich und mindesten die gleiche Zeit sollte in Birkenau eingeplant werden. Um den Ort, der zu einem Symbol für den Holocaust geworden ist, richtig kennzulernen, sollten unbedingt sowohl Auschwitz I als auch Birkenau besichtigt werden.

  • Auf dem Gelände von Auschwitz I errichteten die Nazis das erste Lager für Männer und Frauen, hier wurden die ersten Experimente und Tötungsversuche mit Cyklon B durchgeführt, hier wurden die ersten Massentransporte mit Juden ermordet, hier wurden die ersten verbrecherischen medizinischen Experimente an Häftlingen Experimente.doc durchgeführt, hier wurden die meisten Exekutionen durch Erschießungen ausgeführt, hier befand sich in Block 11 das zentrale Lagergefängnis für Häftinge aus allen Teilen des Lagers, hier befanden sich der Sitz der Komandantur und die meisten Büros der SS. Von hier aus steuerte die Lagerleitung den weiteren Ausbau des Lagerkomplexes.


  • Im Lager Birkenau fand alles in einem um ein Vielfaches vergrößerten Maßstab statt. Hier bauten die Nazis den größten Teil der Einrichtungen zur Massenvernichtung, durch die ungefähr 1 Million europäische Juden ermordet wurden. Birkenau war gleichzeitig das größte Konzentrationslager (fast 300 primitive, mehrheitlich hölzerne Baracken, in denen bis zu 100 tausend Häftlinge zur gleichen Zeit zusammengepfercht wurden, Juden, Polen, Sinti und Roma und andere. Auf dem Gelände dieses Lagers blieben Orte erhalten, die noch voll von menschlicher Asche sind. Hier blieben ebenfalls die meisten Überreste aus der Lagerzeit erhalten. Die ungeheure Größe des Geländes, die primitiven Häftlingsbaracken, Ruinen anderer Objekte oder was davon übriggeblieben ist, kilometerlange Lagerzäune und Lagerstraßen geben das völlig wieder, was nicht in Worte gefasst werden kann, die Unermesslichkeit der Erniedrigung, der Grausamkeit und der menschlichen Verbrechen, ebenso die Besonderheiten der Lagerarchitektur, die nur einem Ziel untergeordnet war - der Vernichtung der Menschen.


  • Im Jänner 2005 wurde der sogenannten Judenrampe ein Denkmal gesetzt. Die Bahn-Nebenrampe zwischen den Konzentrationslagern Auschwitz und Birkenau, diente in den Jahren 1942 – 1944 als „Entladestation“ für die Transporte mit deportierten Juden, Polen, Roma und anderen. Weiters wurden an der Judenrampe die neu angekommenen Juden von SS-Lagerärzten selektiert.


  • Weiters wurde im April 2005 dem „Roten Häuschen“, die erste Gaskammer des KL Birkenau, die sich desweiteren auch außerhalb des Lagergeländes befand, ein Denkmal gesetzt.

In der Information, die sich im Empfangsgebäude für die Besucher befindet (Auschwitz I), können Eintrittskarten für den Kinosaal erworben werden, wo eine 15-minütige Dokumentation gezeigt wird, der die ersten Augenblicke nach der Befreiung des Lagers vorstellt.

Fremdenführer.

  • nur Fremdenführer mit einer Museumslizenz sind zu Führungen berechtigt.
  • Gruppenteilnehmer sind verpflichtet einen Fremdenführer zu engagieren. Dies ermöglicht eine organisierte Besichtigung des gesamten Gebiets des ehemaligen Konzentrationslagers, das Kennenlernen seiner Geschichte und seiner Objekte sowie der Ausstellungen.
  • Es besteht die Möglichkeit während den Öffnungszeiten aus individuellen Personen eine Gruppe zu bilden und einen Fremdenführer zu engagieren (diese Führungen können auf Polnisch, Englisch und Deutsch gehalten werden). Die Abgangszeiten solcher Gruppen werden vor Ort bekanntengegeben.

Die Fremdenführer (es stehen über 150 zur Verfügung) geben Führungen in den folgenden Sprachen: Englisch, Kroatisch, Tschechisch, Französisch, Spanisch, Japanisch, Niederländisch, Deutsch, Polnisch, Russisch, Serbisch, Slowakisch, Schwedisch, Ungarisch und Italienisch.

Reservierung von Fremdenführern:

  • Internet
  • Telephonisch unter 033 843 21 33/844 81 00/844 80 99. Von Montag bis Freitag, von 7.00 bis 15.00, bzw. unter 033 844 81 02 während den Museumsöffnungszeiten
  • Per Fax unter 033 843 22 27
  • Vor Ort an der Besucheraufnahme. Hier können auch alle damit verbundenen Formalitäten erledigt werden. Aus Gründen der großen Nachfrage und des Andrangs wird eine vorzeitige Reservierung empfohlen.

Je nach bedarf kann zwischen einer Standardbesichtigung, einer spezialisierten Besichtigung und einer Zweitagesbesichtigung gewählt werden.

Die Inanspruchnahme eines Fremdenführers ist entgeltlich.

Beförderungsmöglichkeiten zwischen den ehemaligen Lagern KL Auschwitz und KL Birkenau.

Die drei Kilometer zwischen den ehemaligen Lagern Auschwitz und Birkenau können zu Fuß bewältigt werden. Dabei geht man über ein Gelände, auf dem sich während der Besatzungszeit deutsche Industriebetriebe und Werkstätten, Magazine, Büros und Vorratslager befanden, wo ebenfalls Häftlinge arbeiteten und starben. Erhalten geblieben sind hier auch Überreste einiger Bahnnebengleise und Rampen, wo Züge mit deportierten Menschen entladen und von der SS selektiert wurden. In der Nähe beider ehemaliger Lager befinden sich Parkplätze, so dass man die Strecke auch mit dem eigenen Auto fahren kann. Aber auch ein Bus pendelt stündlich in der Zeit vom 15. April bis zum 31. Oktober zwischen den ehemaligen KL Auschwitz und Birkenau.

Informationen. Verkauf von Publikationen über Auschwitz.

Vor dem Eingang zum ehemaligen Lagergelände befinden sich Informationsstände, wo man sich nicht nur im Falle von Informationsbedarf , sondern auch melden sollte, um statistisch als Besucher erfasst zu werden. An den Verkaufsständen auf dem Lagergelände kann man Publikationen zum Thema Auschwitz kaufen.

Führer durch das Museum, Alben, wissenschaftliche Arbeiten, Erinnerungen, Videokassetten usw. kann man auch bei unserer Online Buchhandlung bestellen.

Hotels in Auschwitz.

Ausführliche Informationen über Hotels in Auschwitz befinden sich auf den Internetseiten der Touristeninformation auf dem Server der Stadtverwaltung.

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