DER VERLAG STAATLICHES MUSEUM AUSCHWITZ-BIRKENAU

WISSENSCHAFTLICHE LITERATUR, POPULÄRWISSENSCHAFTLICHE LITERATUR, QUELLENMATERIALIEN

NEW! Helena Kubica - Man darf sie nie vergessen – die jüngsten Opfer von Auschwitz

Diese neue zweisprachige Monographie ist dem Gedenken an die ins KL Auschwitz deportierten Kindern, die zum größten Teil von den Nationalsozialisten im Lager ermordet wurden oder den im Lager herrschenden Lebensbedingungen zum Opfer fielen, gewidmet.

Man schätzt, dass sich unter den 1,3 Millionen Menschen, die zwischen 1940 und 1945 ins Lager gebracht wurden, etwa 230 000 Kinder und Jugendliche befanden, die das achtzehnte Lebensjahr noch nicht erreicht hatten. Den grössten Teil dieser Gruppe, über 216 000, bildeten Kinder jüdischer Herkunft und, über 11 000, Kinder aus Roma-Familien. Beim restlichen Teil handelte es sich um polnische, weiß-russische, ukrainische und russische Kinder sowie Kinder anderer Nationalitäten. In der Monographie wurden auch in dieser Reihenfolge über 700 Fotografien zusammengestellt.

Ein Großteil der Kinder gelangte zusammen mit ihren Familien, im Rahmen von verschiedenen, von den Nationalsozialisten gelenkten Aktionen, welche sich gegen gesamte nationale und gesellschaftliche Gruppen richteten, ins Lager: Juden, im Zuge der endgültigen Vernichtung der jüdischen Bevölkerung; Roma, im Zuge der Maßnahmen, welche nach einer Isolation und einer Vernichtung der Roma-Bevölkerung strebten; Polen, in Zusammenhang mit den Aussiedlungen und Deportationen ganzer Familien aus dem Zamo¶æ-Gebiet und aus Warschau, welches im August 1944 von den Ereignissen des Aufstands eingeholt wurde; Weißrussen und andere Staatsbürger der Sowjetunion, als Vergeltung für Partisanen-Aktivitäten auf den dortigen, von den Deutschen besetzten Gebieten.

Kaum 20 000 Kinder und Jugendliche, unter ihnen 11 000 Roma, wurden in die Lagerevidenz aufgenommen. Nur 650 von ihnen erlebten die Befreiung von Auschwitz.

Eine Fotografie von Frania Pilcer, einem jüdischen Kind aus Katowice, welches zusammen mit seiner Mutter am 18. Februar 1943, gleich nach der Ankunft des Transports im Lager umkam, wurde zur Inspiration für diese Monographie. Franias Fotografie wurde dem Lager von ihrer älteren Schwester Judith, die den Holocaust überlebte, mit der Bitte man möge ihrer Schwester durch die Ausstellung der Fotografie innerhalb der Museumsexposition gedenken, übergeben.
Die Monographie ist das Resultat langjähriger Forschungen der Autorin, welcher es während ihrer Arbeit gelang viele bis dato unbekannte Lebensgeschichten zu klären und sogar, nach 57 Jahren seit der Trennung im Lager, ein Wiedertreffen zwischen einem ukrainischen Geschwisterpaar zu ermöglichen.

Finanziert von „Für die Zukunft lernen – Verein zur Erhaltung der Kinderbaracke Auschwitz-Birkenau e.V.”
„Man darf sie nicht vergessen. Die jüngsten Opfer von Auschwitz”.
Hrsg.: Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau in O¶wiêcim, 2003; S. 383, Hardcover, Text, Photos, Indices; 24,5x31cm; deutsch-polnische Ausgabe.
ISBN 83-88526-30-8

Architektur des Verbrechens.

Das Gebäude der sog. Zentralen Sauna im KL Auschwitz II-Birkenau (ENG, D, PL)
"In diesem Buch wird die Geschichte eines bestimmten Gebäudes beschrieben. Sein offizieller Name lautete: BW.32 in K.G.L. Auschwitz O/S. In den Akten wird es ebenfalls als (Neue) oder (Zentrale) Sauna bezeichnet. In diesem Gebäude wurde die 'Desinfektions- und Entwesungsanlage Auschwitz-Birkenau' installiert. Die Geschichte dieses Gebäudes wäre ohne Bedeutung, wenn es nicht die Erfahrungen der verfolgten Menschen, der Häftlinge des Nazismus gäbe, deren Weg eben durch dieses Gebäude führte" - schrieb Helmut Morlock im Vorwort. In diesem Gebäude lief die Aufnahmeprozedur der neu ins Lager angekommenen Häftlinge ab. Hier wurde ihnen ihre Identität abgenommen, Menschen wurde zu Nummern. In der Sauna wurden ebenfalls Selektionen an jüdischen Häftlingen vorgenommen. Neben der Geschichte und der Rolle, die die Zentrale Sauna spielte, sind im Buch Auszüge aus Berichten und Erinnerungen ehemaliger Häftlinge abgedruckt.
Die Publikation wurde von den deutschen Bundesländern finanziert.
2001, 206 SS., Dokumente, Pläne, Fotografien, Personenindex, 24,5 x 17,5 cm
ISBN 83-85947-92-1 - Version in polnischer Sprache
ISBN 83-85947-93-X - Version in englischer Sprache
ISBN 83-85947-94-8 - Version in deutscher Sprache

Auschwitz 1940-1945. Wêz³owe zagadnienia z dziejów obozu (PL)

Ein Sammelwerk unter der wissenschaftlichen Redaktion von Wac³aw D³ugoborski und Franciszek Piper. Die Autoren: Danuta Czech, Tadeusz Iwaszko, Stanis³aw K³odziñski, Helena Kubica, Aleksander Lasik, Franciszek Piper, Irena Strzelecka, Andrzej Strzelecki, Henryk ¦wiebocki.
Monografie des KL Auschwitz in 5 Bänden:
Band I - Geneza i organizacja obozu.
Band II - Wiê¼niowie - ¿ycie i praca.
Band III - Zag³ada.
Band IV - Ruch oporu.
Band V - Epilog.
Diese umfangreiche Publikation ist eine Sammlung von wissenschaftlichen historischen Arbeiten, die die Gründung und die Funktionsweise des Konzentrations- und Vernichtungslagers Auschwitz unter unterschiedlichen Gesichtspunkten, die bisher dem weiteren Forscherkreis teilweise unbekannt waren, zeigt. Die Autoren haben den Versuch unternommen, komplizierte und für eine eindeutige Beurteilung schwierige Sachen zu erläutern sowie die Fakten zu berichtigen, die in der polnischen und allgemeinen Geschichtsschreibung beheimatet sind. Im Vergleich mit anderen Arbeiten hat diese Monografie folgende Vorteile :
- sie zeigt die Geschichte des Lagers in einem breiteren Hintergrund als bisher;
- sie stellt den Verlauf der Deportationen in das KL Auschwitz aus verschieden Ländern, die Mitverantwortung vieler deutscher und anderer beteiligter Institutionen an diesen Deportationen sowie das Schicksal der Opfer, dar;
- sie erweitert bedeutend die Thematik der Massenvernichtung, der Widerstandsbewegung, die besondere Situation der Juden, Polen, Zigeuner und der Opfer anderer Nationalitäten;
- sie bringt das bisher wenig bekannte Problem der Identifikation der 7000 Mitglieder der SS-Truppe, der Männer und Frauen, des Milieus aus dem sie stammten, ihre Berufe, ihre Ausbildung, ihr Alter, ihre Haltung gegenüber der Religion etc.
Das Buch ist eine Dotation des Fonds für das Gedenken an die Opfer des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau in Auschwitz.
Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1995, 5 Bände, 1250 S., Illustrationen, Fotografien, Dokumente, Bibliografie und Verzeichnisse, 24,5 cm.
ISBN 83-85047-52-2
Deutsche Fassung:

Auschwitz 1940-1945. Studien zur Geschichte des Konzentrations und Vernichtungslagers Auschwitz (D)

I. Aufbau und Struktur des Lagers.
II. Die Häftlinge - Existentzbedingungen, Arbeit und Tod.
III. Vernichtung.
IV. Widerstand.
V. Epilog.
Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1995, 5 Bände, 2076 S., Illustrationen, Fotografien, Dokumente, Bibliografie und Verzeichnisse, 25,5 cm.
ISBN 83-85047-76-X

Auschwitz. Nazistowski obóz ¶mierci (PL)

Ein Sammelwerk unter der Redaktion von Franciszek Piper und Teresa ¦wiebocka. Autoren: Danuta Czech, Tadeusz Iwaszko, Barbara Jarosz, Helena Kubica, Aleksander Lasik, Franciszek Piper, Kazimierz Smoleñ, Irena Strzelecka, Andrzej Strzelecki, Henryk ¦wiebocki.
Das Buch ist ein populärer Umriß der Geschichte des KL Auschwitz. Seinen Inhalt bilden: die Genese, der Auf- und Ausbau des Lagers, die Organisationsstruktur und Charakteristik der SS-Lagerbehörde, die Lebensbedingungen, die Arbeit der Häftlinge, die medizinischen Experimente, das Schicksal der Kinder im Lager, die Massenvernichtung der Juden, die Opferzahl, der Raub des jüdischen Vermögens, die Widerstandsbewegung der Häftlinge, die Flucht, die Evakuierung, die Liquidierung und Befreiung des Lagers, die Bestrafung - Prozesse der SS-Lagertruppe.
Das Buch stützt sich auf die neuesten Forschungen der Historiker, großteils der wissenschaftlichen Mitarbeiter des Museums.
Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1998, 328 [8] S., 84 Illustrationen, Fotografien, Dokumente, Pläne, Verzeichnisse, 23,5 cm.
ISBN 83-85047-19-0
Französische Fassung:

Auschwitz. Camp de concentration et d'extermination (F)

Übersetzung: Oskar Hedemann, Alexandre Dayet.
Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1998, 336 S., Illustrationen, Fotografien, Dokumente, Pläne, Verzeichnisse, 24 cm.
ISBN 83-85047-28-X
Italienische Fassung:

Auschwitz. Il Campo nazista della morte (I)

Übersetzung: Salvatore Esposito.
Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1998, 313 S., Illustrationen, Fotografien, Dokumente, Pläne, Verzeichnisse, 24 cm.
ISBN 83-85047-29-8
Englische Fassung:

Auschwitz. Nazi Death Camp (ENG)

Übersetzung: Douglas Selvage.
Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1996, 343 S., Illustrationen, Fotografien, Dokumente, Pläne, Verzeichnisse, 24 cm.
ISBN 83-85047-56-5
Deutsche Fassung :

Auschwitz. Nationalsozialistisches Vernichtungslager (G)

Übersetzung: Jochen August, Sibylle Goldmann, Jürgen Pagel.
Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1997, 487 S., Illustrationen, Fotografien, Dokumente, Pläne, Verzeichnisse, 24 cm.
ISBN 83-85047-59-X

Bibliografia KL Auschwitz za lata 1942-1980 (PL)

Ausarbeitung: Anna Malcówna.
Eine Umfassende Bibliografie der Arbeiten über das KL Auschwitz, die 1950 Positionen (Bücher, Artikel) beinhaltet, in vier Sprachen: polnisch, englisch, französisch und deutsch. Die Bibliografie wurde in VI thematische Abschnitte eingeteilt:
I. Allgemeine Fragen:
-Bibliografie;
-Besprechung und Überblick der Arbeiten. Der Stand der Forschungen und Unterlagen;
-ständige Publikationen;
-Dokumente, Quellenmaterialien, Berichte, Erinnerungen;
-Dokumentararbeiten;
-Lager-Ikonografie.
II. Medizinische Fragen.
III. Bibliografien.
IV. Verfolgung und Prozesse der Naziverbrecher.
V. Das Staatliche Museum in Auschwitz. Fremdenführer.
Die Arbeit beinhaltet zudem ein 22-seitiges "Verzeichnis" sowie "Lager- und Nebenlagerverzeichnis".
In Vorbereitung - Bibliografie des KL Auschwitz für die Jahre 1981-1994.
Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1991, 184 [4] S., 23,5 cm.
ISBN 83-85047-08-5

Czech Danuta - Kalendarz wydarzeñ w KL Auschwitz (PL)

Ein mit großer Genauigkeit und Sorgfalt zum Detail ausgearbeitetes Kalendarium. Die Autorin rekonstruiert Tag für Tag die Geschichte des KL Auschwitz. Die meisten Fußnoten enthalten genaue Hinweise auf die Informationsquellen. D. Czech gibt an, wann und woher die einzelnen Transporte kamen, wie viele Person der gegebene Transport umfaßte, wie viele nach der Selektion in die Gaskammern geschickt und wie viele ins Lager eingewiesen wurden. Die Autorin beschreibt die wichtigsten Ereignisse: die Exekutionen, die Übernahme der einzelnen Gebäude, die Flucht der Häftlinge aus dem Lager etc. Das Buch beinhaltet eine Bibliografie, Erläuterungen zu den wichtigsten Lagertermini und Abkürzungen, eine Auflistung der Dienstgrade der SS und ein Namensverzeichnis. Es stellt eine unbezahlbare Informationsquelle über das Lager dar.
Die deutsche Fassung des Kalendariums - Kalendarium der Ereignisse im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau 1939-1945 - ist 1989 erschienen; herausgegeben von Rowohlt Reinbeck bei Hamburg.
Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1992, 905 [2] S., 24 cm.
ISBN 83-85047-04-2

Hefte von Auschwitz Nr. 18 (D)

Übersetzung: Rita Malcher
Die Hefte von Auschwitz (Zeszyty O¶wiêcimskie) werden laufend herausgegeben, sie erscheinen seit einigen Jahrzehnten in polnischer und deutscher Fassung. Das Heft Nr. 18 in deutscher Fassung enthält folgende Artikel:
- Irena Strzelecka - Die ersten Polen in Auschwitz
- Tadeusz Iwaszko - Fluchtversuche der weiblichen Flüchtlinge aus dem KL Auschwitz
- Irena Strzelecka und Tadeusz Szymañski - Die Nebenlager Tschechowitz-Bombensucherkommando und Tschechowitz-Vacuum
- Emeryka Iwaszko - Das Nebenlager Brünn
- Andrzej Pankowicz - Das KL Auschwitz in den Nürnberger Prozessen
Sammelwerk. Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1990, 404 S., Fotografien, Dokumente, Verzeichnisse, 20,5 cm.
ISSN 044-5897

Hefte von Auschwitz 19 (D)

Übersetzung: Jürgen Pagel, Sibylle Goldmann, Lidia Zimmermann.
Das Heft Nr. 19 in deutscher Fassung enthält folgende Artikel:
- Henryk ¦wiebocki - Die lagernahe Widerstandsbewegung für die Unterstützung der Häftlinge des KL Auschwitz;
- Adam Cyra - Der Fallschirmspringer "Urban";
- Irena Strzelecka - Das Männerlager in Birkenau (BIb) - Juli 1942 - März 1943.
Sammelwerk. Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1995, 338 S., Fotografien, Dokumente, Verzeichnisse, 20,5 cm.
ISSN 0440-5897

Inmitten des grauenvollen Verbrechens, Handschriften von Mitgliedern des Sonderkommandos.

Übersetzung: Herta Henschel, Jochen August.
Die in diesem Buch enthaltenen Handschriften von den Häftlingen des Sonderkommandos: Langfus vel Lejba, Salmen Gradowski, Chaim Herman, Marcel Nadsari, einem unbekannten Autor und Salmen Lewentala, wurden auf dem Gebiet des ehemaligen Lagers Birkenau, neben den Ruinen des Krematoriums gefunden. Die sind erschütternde Beweise der von der SS an den Juden begangenen Verbrechen.
Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1996, 287 S., Verzeichnisse: Personen- und geographisches Verzeichnis, 20,5 cm.
ISBN 83-85047-56-5

Ksiêga Pamiêci. Cyganie w obozie koncentracyjnym Auschwitz-Birkenau. (ENG, D, PL)

Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau und K.G. Saur München 1993, 2 Bände, 1672 S., Fotografien, 24 cm.
Das Buch wurde unter der Mitarbeit des Dokumentations- und Kulturzentrums der Deutschen Sinti und Roma in Heidelberg herausgegeben. Redakteur: Jan Parcer.
Die 2-bändigen Quellenmaterialien (in drei Sprachen: polnisch, englisch, deutsch) enthalten ca. 21 000 Namen von Zigeunern, die ins KL Auschwitz deportiert und dort inhaftiert wurden. Die zusammengestellte Dokumentation ( auf Grundlage von Männer- und Frauenbüchern) beinhaltet Einträge bezüglich der Lagernummer, der Staatsangehörigkeit, Vor- und Nachnamen, des Geburtsortes und -datums, der Konfession, des Familienstandes, des Berufes und des Datums, an dem der jeweilige Häftling im Lager inhaftiert wurde. Dem Ganzen gehen Einleitungen von Romani Rosi und Prof. Wac³aw D³ugoborski voraus.
ISBN 3-598-11162-2

Gedenkbuch. Polentransporte aus Krakau und weiteren südlichen Orten in Polen ins Konzentrationslager Auschwitz zwischen 1940 und 1944

Sammelwerk unter der wissenschaftlichen Redaktion von Franciszek Piper und Irena Strzelecka.

Der Großteil der Namen der über einer Million Menschen, die nach Auschwitz deportiert worden sind, figurierten in verschiedenen Lagerdokumenten, welche mit der Aufnahme, der Registrierung und der Vernichtung verbunden sind. Während der letzten Phase des Krieges wurde diese Dokumentation, im Rahmen der Spurenverwischung des Verbrechens, von den nationalsozialistischen Obrigkeiten sorgfältig vernichtet.
Historiker des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau haben die Aufgabe übernommen, Namenslisten der ins Lager deportierten Personen zu rekonstruieren und sie in einer Verlagsserie, mit dem Titel Gedenkbücher, zu veröffentlichen (2000 erschien das Gedenkbuch. Polentransporte aus Warschau ins KL Auschwitz 1940-1944).

Dieses Gedenkbuch enthält eine Aufzeichnung von über 17 000 Polen, die in 200 Transporten nach Auschwitz geschickt wurden; es werden ihre Lagernummern, Namen, Geburtsorte und –daten, Berufe, Nationalitäten und ihr weiteres Schicksal berücksichtigt. Den Verzeichnissen wurden über 3000 Privat- und Lagerphotographien sowie andere Dokumente beigefügt.
Außer den Informationen über die 17 000 Polen enthält das Gedenkbuch Daten, welche über 1000 Personen verschiedener Nationalität betreffen, die zusammen mit den Polen ins Lager gebracht wurden.

Jeder Transport wird mit einer Beschreibung des Deportationsvorgangs ins KL Auschwitz, mit Informationen über bekannte und, wegen ihrer Arbeit, ihrer öffentlichen Tätigkeiten oder ihrer Teilnahme an der Lagerverschwörung, herausragende Personen vorgestellt. Unter den Deportierten befanden sich Vertreter aller Gesellschaftsschichten Polens, in vielen Fällen handelte es sich um Mitglieder der polnischen Intelligenzija: Universitätsprofessoren, Künstler, Lehrer, Ärzte, Juristen, Schauspieler, Geistliche, Offiziere, Studenten.

Diese Publikation wird von der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, aus Mitteln der Bundesrepublik Deutschland, mitfinanziert.

Herausgeber: Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau in O¶wiêcim, Gesellschaft für Bertreuung von Auschwitz 2002, fünf Bände, 2741 S., Dokumente, Photographien, Tabellen, Indices, 17x24cm
ISBN 83-88526-16-2

Gedenkbuch. Polentransporte aus Krakau und weiteren südlichen Orten in Polen ins Konzentrationslager Auschwitz zwischen 1940 und 1944

Sammelwerk unter der wissenschaftlichen Redaktion von Franciszek Piper und Irena Strzelecka.

Der Großteil der Namen der über einer Million Menschen, die nach Auschwitz deportiert worden sind, figurierten in verschiedenen Lagerdokumenten, welche mit der Aufnahme, der Registrierung und der Vernichtung verbunden sind. Während der letzten Phase des Krieges wurde diese Dokumentation, im Rahmen der Spurenverwischung des Verbrechens, von den nationalsozialistischen Obrigkeiten sorgfältig vernichtet.
Historiker des Staatlichen Museums Auschwitz-Birkenau haben die Aufgabe übernommen, Namenslisten der ins Lager deportierten Personen zu rekonstruieren und sie in einer Verlagsserie, mit dem Titel Gedenkbücher, zu veröffentlichen (2000 erschien das Gedenkbuch. Polentransporte aus Warschau ins KL Auschwitz 1940-1944).

Dieses Gedenkbuch enthält eine Aufzeichnung von über 17 000 Polen, die in 200 Transporten nach Auschwitz geschickt wurden; es werden ihre Lagernummern, Namen, Geburtsorte und –daten, Berufe, Nationalitäten und ihr weiteres Schicksal berücksichtigt. Den Verzeichnissen wurden über 3000 Privat- und Lagerphotographien sowie andere Dokumente beigefügt.
Außer den Informationen über die 17 000 Polen enthält das Gedenkbuch Daten, welche über 1000 Personen verschiedener Nationalität betreffen, die zusammen mit den Polen ins Lager gebracht wurden.

Jeder Transport wird mit einer Beschreibung des Deportationsvorgangs ins KL Auschwitz, mit Informationen über bekannte und, wegen ihrer Arbeit, ihrer öffentlichen Tätigkeiten oder ihrer Teilnahme an der Lagerverschwörung, herausragende Personen vorgestellt. Unter den Deportierten befanden sich Vertreter aller Gesellschaftsschichten Polens, in vielen Fällen handelte es sich um Mitglieder der polnischen Intelligenzija: Universitätsprofessoren, Künstler, Lehrer, Ärzte, Juristen, Schauspieler, Geistliche, Offiziere, Studenten.

Diese Publikation wird von der Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit, aus Mitteln der Bundesrepublik Deutschland, mitfinanziert.

Herausgeber: Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau in O¶wiêcim, Gesellschaft für Bertreuung von Auschwitz 2002, fünf Bände, 2741 S., Dokumente, Photographien, Tabellen, Indices, 17x24cm
ISBN 83-88526-16-2

Ksiêga Pamiêci. Transporty Polaków z Warszawy do KL Auschwitz 1940-1944 (PL)

Gemeinschaftsarbeit unter der redaktionellen Leitung von Franciszek Piper und Irena Strzelecka. Das Gedenkbuch ist ein dreibändiges Werk, das den polnischen Häftlingen gewidmet ist, die aus dem Distrikt Warschau ins KL Auschwitz deportiert worden sind. Im Lager sind insgesamt 140 tausend Polen registriert worden. 26 tausend von ihnen, darunter auch Frauen und Kinder, kamen über die Gefängnis Pawiak in Warschau und das Durchgangslager Pruszków nach Auschwitz.
In diesen Transporten befanden sich Menschen der verschiedensten Altersgruppen und Berufe und der unterschiedlichsten politischen Ansichten. Unter ihnen waren u.a.: Stanis³aw Dubois, Jan Mosdorf, Jan Karcz, Maximilian Kolbe, Zofia Kossak-Szczucka, Tadeusz Borowski, W³adys³aw Bartoszewski, Stefan Jaracz, Leon Schiller, Witold Pilecki.
Das Gedenkbuch enthält ca. 20 tausend Namen von Häftlingen mit Informationen (soweit diese verfügbar waren) über ihr Schicksal und 6 tausend Nummern, die an nicht identifizierte Häftlinge des KL Auschwitz vergeben wurden. Das Buch enthält Beschreibungen einzelner Transporte, Berichte von Häftlingen, Dokumente, Fotografien. Die Namenslisten wurden aufgrund von Dokumenten, Transportlisten und verschiedener anderer Quellenmaterialien angefertigt, die sich im Archiv des KL Auschwitz befinden.
Die Veröffentlichung des Buches wurde unterstützt durch die Stiftung für das Gedenken an die Opfer des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau in Auschwitz sowie die Stiftung für Deutsch-Polnische Zusammenarbeit.
Das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau und die Gesellschaft zur Pflege von Auschwitz 2000,
3 Bde., 1659 Seiten, Dokumente, Fotografien, Tabellen, Indizes, 17 x 24 cm
ISBN 83-85047-86-7.

Piper Franciszek - Ilu ludzi zginê³o w Auschwitz. Liczba ofiar w ¶wietle ¼róde³ (PL)

Im ersten Teil des Buches zeigt der Autor die Quellen die Opferzahl im KL Auschwitz betreffen, die Forschungsmethoden und andere Methoden, die in dem 45-jährigen Zeitraum nach dem Krieg angewandt wurden, um die verschiedenen Gerichts- und Forschungsorgane festzulegen, an. F. Piper analysiert auch die Ergebnisse jener Forschungen, die in den Ländern durchgeführt wurden, aus denen die Häftlingstransporte ins Lager gebracht worden waren, insbesondere die Verluste unter der jüdischen Bevölkerung sowie die Anzahl der Juden, die aus diesen Ländern ins KL Auschwitz deportiert worden waren. Im letzten Teil hat der Autor, auf Grund von wissenschaftlicher Literatur und Quellenangaben bezüglich der Sterblichkeit, der Häftlingsanzahl zum gegebenen Stand sowie der Personenbewegungen, festgestellt, wie viele der ins Lager gebrachten Juden, Polen, Zigeuner und Vertreter anderer Nationalitäten im Lager umgekommen sind, und wie viele überlebt haben (in andere Lager gebracht, geflüchtet sind, entlassen oder befreit wurden). Die Arbeit beinhaltet 31 Tabellen, Daten und Zahlen der einzelnen Lagertransporte, eine Bibliografie, Fotokopien der Dokumente, Aussagen eines ehemaligen Mitglieds des Sonderkommando, Szloma Dragon und von Klara Weiss, einer Angestellten bei der Aufzeichnung der Todesfälle sowie ein Personen- und geographisches Verzeichnis.
Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1992, 221 S., Illustrationen, Tabellen, 20 cm.
ISBN 83-85047-01-8
Deutsche Fassung :

Piper Franciszek - Die Zahl der Opfer in Auschwitz. Aufgrund der Quellen und Erträge der Forschung 1945 bis 1990 (D)

Übersetzung: Jochen August.
Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1993, 248 S., Illustrationen, Tabellen, 20,5 cm.
ISBN 83-85047-17-4

Piper Franciszek - Arbeitseinsatz der Häftlinge aus dem KL Auschwitz

Übersetzung: Rita Malcher, Uta ¦wierkosz.

Dieses Buch ist die deutsche Fassung der ersten monografischen Bearbeitung des Problems der Beschäftigung der Häftlinge im KL Auschwitz, die 1981 veröffentlicht wurde. Der Autor zeigt, auf der Grundlage von Quellenangaben und unter Nutzung reichhaltiger Literatur, die Funktionen der Häftlingsarbeit im Konzentrationslager Auschwitz.
Der Autor hat sowohl die wirtschaftlichen Gesichtspunkte, als auch die Erträge, die die Arbeit dem Staat, der SS und den privaten Unternehmen gebracht hat, sowie die Vernichtungsfunktion der Arbeit hervorgehoben. Die Problematik der Häftlingsarbeit im KL Auschwitz wird vor dem Hintergrund der wirtschaftlichen Situation des Dritten Reiches gezeigt; sie zeigt das Lager auch als Verteilungsstelle der Arbeitskraft, vor allem der jüdischen(seit 1944), für das ganze System der Konzentrationslager.
Das Buch enthält: eine Auflistung der Nebenlager des KL Auschwitz mit kurzen Informationen darüber, Schemata der Organisationsstrukturen, Fotografien, Verzeichnisse - ein Personen-, geographisches und Sachverzeichnis.

Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1995, 457 S., Fotografien, Pläne, Tabellen, 20,5 cm, Bibliografie, Verzeichnisse.
ISBN 83-85047-49-2

Franciszek Piper - Auschwitz Prisoner Labor. The Organization and Exploitation of Auschwitz Concentration Camp Prisoners as Laborers.

Übersetzung: William Brand

Sinti und Roma im KL Auschwitz-Birkenau 1943-44. Vor dem Hintergrund ihrer Verfolgung unter der Naziherrschaft (D)

Redaktion: Wac³aw D³ugoborski
Eine Publikation, zusammengestellt aus Referaten, die während einer dem Martyrium der Sinti und Roma gewidmeten Konferenz, verlesen wurden. Die Konferenz hat vom 3-5 Oktober 1991 im Staatlichen Museum in Auschwitz stattgefunden.
Die Referate über das Schicksal der Roma während des 2.Weltkrieges wurden u.a. von folgenden Personen verlesen: Romani Rose, Michael Zimmermann, Vlasta Kladivova, Jerzy Ficowski, Franciszek Piper, Helena Kubica, Henryk ¦wiebocki. Die fachliche Obhut über die Konferenz hatte Prof. Wac³aw D³ugoborski inne.
Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1998, 452 S., Bibliografie, 23,5 cm.
ISBN 83-85047-06-09

Sterbebücher von Auschwitz (ENG, D, PL)

Redaktion: Jerzy Dêbski, Sibylle Goldmann, Halina Jastrzêbska, Stephanie Kreuzhage, Jan Parcer.
Übersetzung: Michael Jacobs, Georg Mayer, Jacek Ple¶niarowicz
Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau und K.G. Saur München 1995, 3 Bände, 24 cm.
Band I. Sterbebücher von Auschwitz. Berichte.
Es beinhaltet einleitende Artikel und Berichte der ehemaligen Häftlinge: Tadeusz Paczu³a, Hermann Langbein, Kazimierz Smoleñ, Israel Gutmann, Shmuel Krakowski. Veröffentlicht in drei Sprachen: englisch, polnisch, deutsch
Ksiêgi zgonów z Auschwitz. Relacje. ISBN 3-598-11274-2
Sterbebücher von Auschwitz. Berichte. ISBN 3-598-11263-7
Death books from Auschwitz. Reports. ISBN 3-598-11272-6
Band II. Namensverzeichnis A-L (Index of Names A-L/ Indeks Nazwisk A-L)
Es enthält ein alphabetisches Namensverzeichnis der im Lager getöteten oder verstorbenen Häftlinge, erstellt auf Grund der 69 000 im Standesamt des Lagers ausgestellten Totenscheinen.
Das Museum hat diese Unterlagen in den Jahren 1991-1992 vom Zentralen Staatsarchiv der UdSSR zurück erhalten.
ISBN 3-598-11275-0
Band III. Namensverzeichnis M-Z (Index of Names M-Z)
ISBN 3-598-11275-0

Strzelecki Andrzej - Ostatnie dni obozu w Auschwitz

Im ersten Teil des Buches beschreibt Andrzej Strzelecki die letzten Tage des Lagers in Auschwitz. Er zeigt die Evakuierung und Liquidierung des Lagers, die Transporte und Totenmärsche sowie die Handlungen der Sowjetischen Kommission für die Untersuchung der deutsch-nationalsozialistischen Verbrechen.
Der Autor beschreibt auch umfassend die Tätigkeit der Krankenhäuser des Polnischen Roten Kreuzes auf dem Gebiet des ehemaligen Lagers.
Das Buch beinhaltet viele Häftlingsberichte über ihre Verfolgung während der letzen Tagen des Lagers und nach der Befreiung, sowie Berichte von Ärzten und Krankenschwestern, die die kranken Häftlinge retteten. Das Buch enthält viele Fotografien und Dokumente.
Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1995, 238 S., Fotografien, Dokumente, Personenverzeichnis, Bibliografie, 20,5 cm.
ISNB 83-85047-27-1

Strzelecki Andrzej - Endphase des KL Auschwitz. Evakuierung, Liquidierung und Befreiung des Lagers (D)

Übersetzung: Uta ¦wierkosz.
Deutsche Fassung des 1982 herausgegebenen Buches "Ewakuacja, likwidacja i wyzwolenie KL Auschwitz". Die Arbeit zeigt die letzten sechs Monate des Lagers und versucht anzuzeigen, inwiefern die allgemeine politisch-militärische Situation des Dritten Reiches und die damit verbundenen wirtschaftlichen Bedingungen auf die Form der Evakuierung und Liquidierung des Lagers einen Einfluß hatten. Die letzten Abschnitte des Buches sind den Ereignissen nach der Befreiung des Lagers gewidmet, u.a. der Hilfsaktion für die befreiten Häftlinge.
Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1995, 388 SS., Fotografien, Dokumente, Personenverzeichnis, Bibliografie, 20,5 cm.
ISBN 83-85047-48-4

Zeszyty O¶wiêcimskie nr. 20 (PL)

Das Heft Nr. 20 enthält folgende Artikel:
- Irena Strzelecka - Oddzia³ kobiecy (Frauenabteilung) w mêskim obozie macierzystym w O¶wiêcimiu;
- Irena Strzelecka - Obóz kwarantanny dla wiê¼niów mê¿czyzn w Brzezince (BIIa);
- Miroslav Kárný - Obóz familijny w Brzezince (BIIb) dla ¯ydów z getta Theresienstadt;
- Max Manheimer -Terezin-Auschwitz-Warszawa-Dachau. Wspomnienia;
- Aleksander Lasik - Obsada osobowa s³u¿by zdrowia SS w obozie koncentracyjnym O¶wiêcim-Brzezinka w latach 1940-1945
- Helena Kubica - Dr. Mengele i jego zbrodnie w obozie koncentracyjnym O¶wiêcim-Brzezinka.
Sammelwerk. Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1993, 451 S., Landkarte, Dokumente, Fotografien der SS-Leute, Verzeichnisse, 20,5 cm.
ISSN 0474-8581
Deutsche Fassung:

Hefte von Auschwitz 20 (D)

Übersetzung: Uta ¦wierkosz, Margita Karna.
Das Heft Nr. 20 in deutscher Fassung enthält folgende Artikel:
- Irena Strzelecka - Die Frauenabteilung im deutschen Stammlager Auschwitz
- Irena Strzelecka - Das Quarantänelager für die männlichen Häftlinge in Birkenau (BIIa)
- Miroslav Kárný - Das Familienlager in Birkenau (BIIa) für die Juden aus dem Ghetto Theresienstadt
- Max Manheimer -Terezin-Auschwitz-Warschau-Dachau. Erinnerungen
- Aleksander Lasik - Die Personalbesetzung der SS im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau in den Jahren 1940-1945
- Helena Kubica - Dr. Mengele und seine Verbrechen im Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau
Sammelwerk. Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1997, 478 S., Fotografien der SS-Leute, Verzeichnisse, 20,5 cm.
ISSN 0440-5897

Zeszyty O¶wiêcimskie nr. 21 (PL)

Das Heft 21 enthält folgende Artikel:
- Andrzej Strzelecki - Grabie¿ mienia ofiar KL Auschwitz;
- Andrzej Strzelecki - Wykorzystanie zw³ok ofiar obozu;
- Jerzy Dêbski - Tablice obozowe ¼ród³em do historii kl Auschwitz;
- Aleksander Lasik - ¦ciganie, s±dzenie i karanie cz³onków o¶wiêcimskiej za³ogi SS. Procedura. Zagadnienie winy i odpowiedzialno¶ci;
- Noemi Judikowski - "U nas w Auschwitz"
- Kritiken und Besprechungen.
Sammelwerk. Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1995, 376 S., Dokumente, Fotografien, Verzeichnisse, 20,5 cm.
ISSN 0474-8581

Zeszyty O¶wiêcimskie nr. 22 (PL)

Das Heft 22 enthält folgende Artikel:
- Piotr Setkiewicz - Wybrane problemy z historii IG Werk Auschwitz
- Irena Strzelecka - Obóz mêski w Brzezince (BIId). Lipiec 1943 - styczeñ 1945;
- Ludmila Neslakova - ¯ydzi ostrawscy w "Akcji Nisko" i ich pó¼niejsze losy. 1939 - 1940;
- Tobiasz Cytron - Tragiczny los dzieci z getta bia³ostockiego;
- Marian Gerlich - Auschwitz - dylematy i rozterki. Wizja obozu w ¶wietle "ludowych" przekazów górno¶l±skich;
Kritiken
Sammelwerk. Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1998, 429 S., Dokumente, Fotografien, Verzeichnisse, 20,5 cm.
ISSN 0474-8581

Zeszyty O¶wiêcimskie. Numer specjalny IV (PL)

Henryk ¦wiebocki - Raporty uciekinierów z KL Auschwitz.
Unter den Sonderausgaben der Hefte von Auschwitz ist die Ausgabe IV besonders interessant, denn sie enthält 3 Berichte von Flüchtlingen aus dem KL Auschwitz: eines Polen - Jerzy Tabeau, der slowakischen Juden- Alfred Wetzler, Rudolf Vrby und Arno¹t Rosin sowie des polnischen Juden - Czes³aw Mordowicz.
Die Berichte wurden von den Flüchtlingen in den Jahren 1943 und 1944 auf Grund persönlicher Erlebnisse und Beobachtungen verfaßt. Der Autor der Ausarbeitung, Henryk ¦wiebocki bestätigt, verifiziert und ergänzt im 400 detaillierten Fußnoten die in den Berichten enthaltenen Informationen, was diese Veröffentlichung zu einem wertvollen Kompendium des Wissens über das KL Auschwitz macht. Zum ersten Mal in der Welt wurden die Berichte von dem Staatlichen Museum Auschwitz ganz veröffentlicht (Washington hat 1944 nur Teile dieser Berichte veröffentlicht).
Den Berichten geht eine umfangreiche Ausarbeitung von Henryk ¦wiebocki - Auschwitz - Hatte die Welt während des Krieges die Wahrheit über das Lager gekannt ?- voraus.
Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1991, 251 S., Landkarten, Dokumente, Fotografien, Verzeichnisse, Bibliografie, 20,5 cm.
ISSN 0474-8581
Deutsche Fassung:

London wurde informiert... Berichte von Auschwitz-Flüchtlingen (D)

Ausarbeitung: Henryk ¦wiebocki.
Übersetzung: Jörg Lüer.
Das Buch wurde durch den Fonds für das Gedenken der Opfer des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau in Auschwitz dotiert.
Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1997, 334 S., Fotografien, Dokumente, Verzeichnisse, 20,5 cm.
ISBN 83-85047-64-6
Englische Fassung:

London has been informed... Reports by Auschwitz Escapees (ENG)

Ausarbeitung: Henryk ¦wiebocki.
Übersetzung: Michael Jacobs, Laurence Wienbaum.
Das Buch wurde durch den Fonds für das Gedenken der Opfer des Vernichtungslagers Auschwitz-Birkenau in Auschwitz dotiert.
Verlag Staatliches Museum Auschwitz-Birkenau 1997, 314 S., Fotografien, Dokumente, Verzeichnisse, 20,5 cm.
ISBN 83-85047-60-3

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