
Die Ronald Lauder StiftungIm Jahre 1989 besuchte Ronald S. Lauder, Gründer der 1987 entstandenen Stiftung, das ehemalige Todeslager Auschwitz. Unter dem Eindruck dieses Besuches beschloss er, unmittelbar nach seiner Rückkehr in die Vereinigten Staaten, im Rahmen der Stiftung, die seinen Namen trug, ein Internationales Projekt zum Erhalt des Museums Auschwitz-Birkenau ins Leben zu rufen. Es sollte von Freiwilligen und gleichzeitig von Leuten geleitet werden, die den Holocaust überlebt hatten, von Kalman Sultanik und Ernest W.Michel. Darüber hinaus wurde ein mehr als hundertköpfiges Internationales Ehrenkomitee berufen, dem bekannte Persönlichkeiten aus der ganzen Welt beitraten. Nach mehreren intensiven Arbeitsbesuchen im Museum, sprach das Komitee konkrete Empfehlungen aus. Deren Ziel war die Sicherung der auf dem Gelände des ehemaligen KL Auschwitz erhalten gebliebenen Strukturen sowie der materiellen Überreste und Archivmaterialien im ehemaligen KL Auschwitz. Die Kosten für die erforderlichen Maßnahmen wurden auf 42 Millionen US-Dollar geschätzt. Mit diesem fertigen Projekt begann eine intensive Kampagne zur Beschaffung der zu dessen Umsetzung notwendigen Geldmittel. Sie sollten aus den Ländern kommen, aus denen Juden nach Auschwitz deportiert worden waren. Nach vielen Jahren gemeinsamer Anstrengungen gelang es bisher über 25 Millionen Dollar zusammen zu bekommen. Die größte Summe kam aus Deutschland - über 16 Millionen. Weitere 10 Länder überwiesen Mittel für das gesteckte Ziel: Belgien, Dänemark, Frankreich, Holland, Luxemburg, Norwegen, Österreich, Russland und die Schweiz. Auch aus Israel wurde eine symbolische Summe überwiesen. Es werden weitere Anstrengungen unternommen, die noch erforderlichen Mittel von weiteren Regierungen zur Verfügung gestellt zu bekommen. Diese beispiellose Projekt vereint viele Länder in einer Geste, die das Ziel verfolgt, das authentische, materielle Zeugnis nazistischer Brutalität, nämlich das Todeslager Auschwitz-Birkenau, zu erhalten. Dieser Ort soll für immer ein Zeugnis für zukünftige Generationen darstellen und als Warnung vor dem Umfang des Bösen dienen, zu dem die Menschheit sich herabzulassen fähig ist. Bisher beteiligten sich folgende Länder an dem Projekt zum Erhalt von Auschwitz-Birkenau: Belgien, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Holland, Israel Luxemburg, Norwegen, Österreich, Russland und die Schweiz. |
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