Geschichte der Stadt Auschwitz (O¶wiêcim)

Auschwitz. Blick auf die Stadt aus der Vogelperspektive. Zu sehen sind u.a. die Brücke über die So³a, die Pfarrkirche, daneben die Synagoge Lomdei Misznajot.

Synagoge an der Berek Joselewicz-Straße. Aufnahme aus der Vorkriegszeit.

Auschwitz. Abriss eines Gebäudes am Markt. Aufnahme aus der Besatzungszeit.

KALENDARIUM

Das genaue Gründungsdatum von Auschwitz ist nicht bekannt. Aus Hinweisen in überlieferten Quellen geht hervor, dass sich Auschwitz mit Burg und Schloss zu entwickeln begann, als auch der polnische Staat noch in seinen Anfängen steckte.

  • Um 1179 übertrug der Krakauer Fürst Kazimierz Sprawiedliwy (der Gerechte) die Auschwitzer Kastellanei seinem Neffen Mieszko Pl±tonogi (Knotenbein), dem Oppelner Herzog und Herrn auf Ratibor. (Die Trennung dieser Kastellanei vom Krakauer Landbezirk hatte keinerlei rechtlich-kirchliche Folgen, da er bis zum Jahr 1821 zur Krakauer Diözese gehörte).
  • Jahrhundertwende 12./13. Jh. - Auschwitz besaß eine Pfarrkirche (vermutlich aus Holz), die von den Tataren zerstört wurde.
  • 1241 - Zur Regierungszeit des Oppelner Herzogs Mieszko II. plünderten und brandschatzten die in Schlesien eingefallenen Tataren unter Baidar die Burg und die Umgebung.
  • Um 1272 - Der neue Oppelner Herzog W³adys³aw I verlieh Auschwitz das Löwenberger Stadtrecht. Das Löwenberger (Lwówek) Stadtrecht war eine der polnischen Varianten des Magdeburger Rechts. Ebenfalls zu dieser Zeit wurde der Vogtei Auschwitz das Privileg verliehen.
  • 1281-1282 - Nach der Teilung des Oppelner Herzogtums kam der Landbezirk Auschwitz zum neu entstandenen Teschener Herzogtum.
  • 1291 - Der Teschener Herzog und Herr auf Auschwitz Mieszko bestätigte die Stadtrechte und erweiterte sie durch ein Gerichts- und Wirtschaftsprivileg.
  • 1315-1317 - Aus der Teilung des Teschener Herzogtums entstand das neue, von Polen und Böhmen unabhängige Herzogtum Auschwitz mit gleichnamiger Hauptstadt, dessen Besitzer Herzog W³adys³aw wurde.
  • 1325-1327 - Vatikanakten bestätigten die Existenz einer Pfarrkirche in Auschwitz.
  • 1327 - Der Auschwitzer Herzog Jan, der Scholastiker genannt, legte dem böhmischen König, Johann von Luxemburg, gegenüber den Treueeid ab. Das war ein Akt mit weitreichenden Konsequenzen, da er das Herzogtum für mehr als hundert Jahre von Einflüssen der böhmischen Krone abhängig machte.
  • 1445 - Das Herzogtum Auschwitz wurde geteilt in das Auschwitzer, Leedener (Zator) und Toster (Toszek) Herzogtum. Besitzer des Auschwitzer Herzogtums wurde Herzog Jan IV.
  • 1457 - Kraft eines in Gleiwitz geschlossenen Vertrages verkaufte der Auschwitzer Herzog Jan IV sein Herzogtum an den polnischen König Kazimierz Jagielloñczyk.
  • Bis Mitte des 15. Jh. - Auf dem Territorium des Herzotums Auschwitz gab es lediglich durchreisende Juden. Das Recht, sich auf Dauer auf dem Territorium des Herzogtums niederzulassen, erhielten Juden erst nach dem Kauf des Herzogtums durch den polnischen König (1457).

  • 1503 - Ein Feuer vernichtete einen großen Teil der Stadt Auschwitz und des Schlosses. Lediglich ein Turm aus dem 13. Jh. und die Fundamente des Schlosses blieben übrig. Um die Mitte des 16. Jh. erbaute die Stadt, durch Salzhandel reich geworden, ein einstöckiges Rathaus und kaufte das Dorf P³awy.
  • 1563 - Um den Zuzug von Juden in die Stadt zu regulieren, verbot König Siegmund August die Erhöhung der Zahl der Juden in Auschwitz. Außerdem verbot er ihnen den Erwerb und den Bau von Häusern am Markt.

  • 1564 - Auf einem Sejm in Warschau erließ König Siegmund August ein Inkorporationsprivileg, in dem er die Herzogtümer Auschwitz und Leeden (Zator) (sie waren 1494 von König Johann Albrecht gekauft worden) als festen Bestandteil der Krone Polens anerkannte. Vom Augenblick der Inkorporation an wurden sie administrativ als Kreis Schlesien Teil der Wojewodschaft Krakau, wobei sie ihre Titel als Herzogtümer behielten. Polnisch wurde Amtssprache.
  • 1588 - Die erste hölzerne Synagoge wurde gebaut.
  • 1663 - König W³adys³aw IV Vaasa erließ für die Juden von Auschwitz ein Privileg, in dem er ihnen das Recht zugestand, in der Stadt zu wohnen, Häuser und Besitz sowohl in der Stadt als auch außerhalb zu erwerben. Außerdem bekamen sie das Recht, eine Synagoge und einen Friedhof zu unterhalten.
  • 1655-1656 - Am 30. Oktober 1655 eroberten schwedische Soldaten Stadt und Schloss. Im Dezember wurden sie wieder aus der Stadt gedrängt. Als Rache für das Dezember-Pogrom setzten die Schweden die Stadt in den ersten Februartagen des Jahres 1656 in Brand und vernichteten das Schloss. Die Zeit der Schwedenkriege leitete den wirtschaftlichen Niedergang der Stadt ein.
  • 1711 - Ein Feuer vernichtete die Stadt, den gesamten Marktbereich und die daran angrenzenden Straßen. Auch die Synagoge brannte ab.
  • 18. Jh. (zweite Hälfte) - Viele Juden aus Wadowitz (Wadowice) und Saybusch (Zywiec) zogen nach Auschwitz und gründeten hier den Sitz ihres Wadowitzer Gemeindebezirks.
  • 1772 - Nach der ersten Teilung Polens kam das Auschwitz-Leedener Gebiet mit den Städten Auschwitz und Leeden (Zator) zum österreichischen Teilgebiet und wurde Teil des sog. Galizien.
  • 1793 - Der österreichische Kaiser Franz II bestätigte alle bisher Auschwitz verliehenen Privilegien, erweiterte sie um das Privileg, 12 Jahrmärkte im Lauf eines Jahres abzuhalten. Darüberhinaus verlieh er der Stadt den Titel einer Munizipalgemeinde sowie ein neues Wappen.
  • Um die Wende des 18./19. Jh. wurde (an der heutigen Stelle) ein jüdischer Friedhof (kirkut) angelegt
  • 1805 und 1813 zwei in ihren Folgen schreckliche Überschwemmungen überfluteten Auschwitz.
  • 1818 - Die Pferdepost nahm in Auschwitz seine Tätigkeit auf.
  • 19. Jh. (erste Hälfte) - Der Friedhof um die Pfarrkirche sowie der Friedhof des Hl. Nikolaus wurden geschlossen. Es entstand der neue römisch-katholische Friedhof, den es bis zum heutigen Tag gibt.
  • 19. Jh. (zweite Hälfte) - Auschwitz wurde zu einem wichtigen Eisenbahnknotenpunkt ausgebaut, da hier zu jener Zeit drei Eisenbahnlinien zusammentrafen.
  • 1863 - Ein schreckliches Feuer wütete in der Stadt. Opfer der Flammen wurden zwei Drittel der Stadt, darunter der obere Teil des Turmes der Pfarrkirche (sogar die Glocken schmolzen), das Rathaus, zwei Synagogen, sowie das Hospital - das Armenasyl.
  • 1866 - Preußische Truppen überschritten bei Auschwitz die galizische Grenze. Zwischen ihnen und den östereichischen Truppen kam es zu einer Schlacht.
  • 1872-1875 - Bau des Neuen Rathauses auf dem Marktplatz.
  • 1874 - Nach dem Vorbild Krakaus entstand in Auschwitz eine Freiwillige Feuerwehr als Verein der Freiwilligen Feuerwehr.
  • 1881 - Ein neuer Brand wütete in der Stadt.
  • 20. Jh. (erste Hälfte) - in den ersten Jahren des Jahrhunderts wurde die neue Synagoge gebaut.
  • 1910 - Die k.u.k. Starostei Auschwitz mit Sitz in Auschwitz wurde gegründet.
  • 1915 - Das erste Schuljahr im neu gegründeten Gymnasium begann.
  • 1917 - Auf einem feuchten und moorigen Gelände in Zasole entstand in der Nähe der Landesstraße Auschwitz - Rajsko eine neue Barackensiedlung, Neustadt oder auch Auschwitz III genannt. Dort befand sich u.a. eine Außenstelle des Polnisches Arbeitsvermittlungsbüros für Saisonarbeiter und Emigranten. In der Zwischenkriegszeit bewohnten Flüchtlinge aus dem Teschener Gebiet einen Teil der Siedling, ein anderer Teil diente als Kasernen für die polnische Armee. Im Jahre 1940 eröffneten die Deutschen hier das KL Auschwitz.
  • 1918 - Die Polnische Liquidationskommission in Krakau berief für den Kreis Auschwitz ein Kreisliquidationskomitee mit Sitz in Auschwitz ein. Es war dies die Keimzelle einer offiziellen, zivilen Staatsmacht in diesem Gebiet, die von Vertretern des neu entstehenden Polens ins Leben gerufen worden war.
  • 1919 - Zur Wojewodschaft Krakau gehörten mit insgesamt 24 Kreisen auch der Kreis Auschwitz (ohne Kêty).
  • 1919 - In Auschwitz entstand ein Unterstützungskomitee für Oberschlesier.
  • 1920 - Ein Kreiskomitee für die Volksabstimmung wurde gegründet.
  • 1924 - Die neue Stahlbetonbrücke über die So³a wurde eingeweiht. Sie verbindet die Stadtteile links und rechts des Flusses. Seit 1989 heißt sie Piastowski-Brücke.
  • 1926 - Zur Begrüßung des neuen in Auschwitz eingetroffenen Pfarrers Jan Skarbek waren auch Vertreter de jüdischen Gemeinde in Auschwitz erschienen. Dabei erklärte der Rabbiner, im Einvernehmen mit den Katholiken zusammenarbeiten zu wollen.
  • 1929-1932 - Auschwitz war Sitz der Selbstverwaltungsorgane des Kreises. Nach der Liquidierung des Kreises gehörte Auschwitz erneut zum Kreis Bia³a.
  • 1930 - Die erste Nummer des G³os Ziemi O¶wiêcimskiej (Stimme des Auschwitzer Landes) wurde herausgegeben.
  • 1930 - Die erste Nummer der Zweiwochenschrift Dziennik Urzêdowy Powiatu O¶wiêcimskiego (Amtsblatt des Krieses Auschwitz) erschien.
  • 1932 - Auf Initiative der jüdischen Pfadpfinder von Auschwitz fand auf dem Auschwitzer Sportplatz ein Treffen jüdischer Pfadpfinder statt.
  • 1935 - Zum 5-jährigen Bestehen des Auschwitzer Pfadpfinderstammes wurde dessen neue Fahne im neu errichteten Gymnasium geweiht.
  • 1939 (September) - Schlacht bei Rajsko (ca. 5 km von Auschwitz entfernt) - der letzte Akt des Grenzkampfes, der von der Armee Kraków zur Verteidigung Schlesiens geführt wurde.
  • 1939 (September) - Die sich aus Auschwitz und seiner Umgebung zurückziehende polnische Armee sprengte die Brücke über die So³a, die den linksseitigen mit dem rechtsseitigen Teil der Stadtl miteinander verband, in die Luft.
  • 1939 - In den letzten Septembertagen zündeten die Deutschen die Synagoge an (sie wurde 1941 abgetragen).
  • 1939 - Im Oktober wurde ein Teil Polens dem Deutschen Reich angegliedert. Dazu zählte u.a. der Kreis Bielsko und mit ihm auch Auschwitz. Aus dem Stadtrat entfernten die Deutschen alle Mitglieder jüdischer Abstammung.
  • 1939 - Mitte November wurde der Stadtrat aufgelöst. Die Deutschen übernahmen die Macht in der Stadt mit einem deutschen Bürgermeister an der Spitze.
  • 1940 - Himmler erteilte den Befehl zur Errichtung eines Konzentrationslagers in Auschwitz.
  • 1940 - Auf dem Territorium des zukünftigen KL Auschwitz wurden Ordnungsarbeiten durchgeführt. Dazu wurden u.a. ca. 300 Auschwitzer Juden zwangsverpflichtet.
  • 1940 (14. Juni) - Ins neu angelegte KL Auschwitz wurde der erste Transport mit polnischen politischen Häftlingen gebracht. Das war der Beginn einer großen menschlichen Tragödie, die sich in den darauffolgenden Jahren im Auschwitzer Land abspielen sollte.
  • 1940-1944 - In den umliegenden Ortschaften führten die Deutschen Zwangsumsiedlungen durch. Die freigewordenen Plätze nahmen deutsche Siedler und Volksdeutsche ein.
  • 1940-1944 - Der Markt und die Straßen im Zentrum der Stadt wurden umgebaut.
  • 1941 - Zur Vorbereitung des Baus der IG Farben wurden alle Juden aus Auschwitz zwangsausgesiedelt (ein Teil kam nach Chrzanów, ein weiterer nach Sosnowiec).
  • 1941 (Oktober) - Der Bau des ersten Lagerabschnitts des KL Birkenau begann.
  • 1941-1944 - Bau des IG Farben-Werkes (Werk Auschwitz) in Dwory bei Auschwitz. Es bildete die Grundlage für die spätere polnische chemische Fabrik "O¶wiêcim" (seit 1997 Firma Chemiczna Dwory A.G.).
  • 1942 - Das KL Auschwitz III-Monowitz entstand.
  • 1944 - Viermalige Luftangriffe der Aliierten: 20. August, 13. September sowie der 18. und 26. Dezember).
  • 1945 (Janunar) - Liquidierung des Lagers. Während der letzten Phase sprengte die SS die Gaskammern und die Krematorien in Birkenau in die Luft. Sie zündete die Baracken an, in denen das Hab und Gut der Ermordeten gelagert wurde. Von der Evakuierung war ebenfalls das sich noch im Bau befindliche Chemiewerk in Dwory bei Auschwitz betroffen.
  • 1945 (19. Januar) - Die letzte Häftlingsgruppe wurde zu Fuß aus dem Lager evakuiert.
  • 1945 (27. Januar) - Die Rote Armee rückte in Auschwitz ein.
  • 1945 (Januar) - In Auschwitz trafen offizielle Vertreter der polnischen Ölverwaltung ein, die im Auftrag polnischer Behörden zum 1. Februar 1945 die ehemaligen IG Farben-Werke in Dwory bei Auschwitz übernahmen.
  • 1945 - Von Mitte Februar bis zum 31. August war das Chemie-Werk in Dwory bei Auschwitz von sowjetischen Soldaten besetzt. Am 31. August wurde es erneut von den polnischen Behörden übernommen.
  • 1945 (Februar) - Die polnischen Behörden reaktivierten im Rahmen der Wojewodschaft Krakau den Kreis Bielsko in seinen Grenzen von vor September 1939, zu dem u.a auch wieder Auschwitz gehörte.
  • 1945 - Bis Ende des Jahres nahmen in Auschwitz vier Betriebe die Arbeit auf.
  • 1947 - Das Staatliche Museum Auschwitz-Birkenau wurde auf dem Gelände des ehemaligen Konzentrationslagers und Vernichtungslagers (Auschwitz-Birkenau) eröffnet.
  • 1948 - Die Öffentliche Stadtbibliothek nahm ihre Arbeit auf.
  • 1951 - Der Kreis Auschwitz wurde mit Sitz in Auschwitz geschaffen. Zum Kreisgebiet gehörten vier Städte: Kêty, Auschwitz, Wilamowice und Zator sowie sechs Großgemeinden, zu denen jeweils mehrere Dorfgemeinden gehörten.
  • 1959 - Das Staatliche Kreisarchiv entstand in Auschwitz.
  • 1962 - Die erste Nummer der Zweiwochenschrift O¶wiêcimski Chemik (Auschwitzer Chemiker) erschien.
  • 1962 - Bei den Chemischen Werken O¶wiêcim entstand ein Betriebskulturhaus, das 1966 zum Auschwitzer Kulturzentrum ausgebaut wurde.
  • 1966 - Das Jerzy Gromkowski-Kreiskrankenhaus wurde eröffnet.
  • 1967 - Auf dem Territorium des ehemalen Lagers Birkenau wurde feierlich das Internationale Denkmal für die Opfer des Faschismus (Internationales Denkmal für die Opfer des KL Auschwitz) enthüllt.
  • 1975 - Die neue Verwaltungsreform in Polen beseitigte die Kreise als Verwaltungseinheiten. Zur neu geschaffenen Wojewodschaft Bielsko kam der bisherige Kreis Auschwitz ohne Brzeszcze und die Gemeinde Jawiszowice.
  • 1979 - Anstelle der seit 1974 bestehenden Funktion eines Stadtoberhauptes wurde das Amt eines Präsidenten der Stadt Auschwitz eingeführt.
  • 1979 - Der polnische Papst Johannes Paul II hielt auf dem Territorium des ehemaligen KL Auschwitz-Birkenau eine Hl. Messe ab. Das ehemalige Lager war eine der Stationen der Pilgerrreise des Papstes nach Polen.
  • 1979 - Die Unesco ließ das Territorium des ehemaligen nationalsozialistischen Konzentrationslagers und Vernichtungslagers in Auschwitz und Birkenau in die Liste des Weltkulturerbes eintragen.
  • 1985 - Die Stadt Auschwitz wurde für die Hilfe, die seine Einwohner den Häftlingen des KL Auschwitz-Birkenau zuteil werden ließen sowie für die Beteiligung in der Widerstandsbewegung mit dem Grunwald-Kreuz II. Klasse ausgezeichnet.
  • 1985 - 1. Amateurfilmfestiwal Den Menschen lieben. Es findet bis heute alle zwei Jahre statt, seit Januar 1996 mit internationaler Beteiligung.
  • 1986 - In Auschwitz entstand auf Initiative der deutschen Aktion Sühnezeichen und unter Mitarbeit der städtischen Behörden die Internationale Jugendbegegnungsstätte.
  • 1988 - Eine Stahlbetonbrücke über den Fluss So³a wurde seiner Bestimmung übergeben. Seit März 1989 heißt sie Jagiellonen-Brücke.
  • 1992 - Die erste Nummer der Zweimonatsschrift G³os Ziemi O¶wiêcimskiej (Stimme des Auschwitzer Landes) erschien.
  • 1992 (August) - Das Zentrum für Dialoge und Gebete nahm seine Tätigkeit auf.
  • 1992 - Beginnend mit diesem Jahr fanden jeweils im August im Rahmen der Kulturwoche der Beskiden Vorführungen internationaler Folkloregruppen statt.
  • 1992 - Das modernisierte Denkmal des Unbekannten Soldaten wurde enthüllt.
  • 1993 - Das lokale Kabelfernsehen Dami nahm seine Arbeit auf.
  • 1993 - Der Beginn ständiger Kontakte zwischen Auschwitz und der deutschen Stadt Kerpen als Partnerstädte.
  • 1994 (Mai) - Eine Historisch-Ethnografische Sammlung auf dem Schloss entstand.
  • 1995 - Das Weltforum der Friedensstädte fand unter der Losung Frieden für die Zukunft in Auschwitz statt.
  • 1995 - Das Stadtparlament legte den 3. September als den Tag der Stadt Auschwitz fest.
  • 1996 - Der Ministerrat nahm das Strategische Auschwitzprogramm der Regierung zur Umsetzung an.
  • 1998 - Der UNO-Generalsekretär verlieh Auschwitz den Titel eines Friedensfürsprechers (Messenger of Peace) für das Engagement der Stadt für den Frieden.
  • 1998 - Der jüdischen Gemeinde von Bielsko-Bia³a wurde die Synagoge Lomdei Misznajot am Pfarrer-Jan-Skarbek-Platz 3 feierlich übergeben, bei der ein Jüdisches Edukationszentrum errichtet wird.
  • 1999 - Innerhalb der Wojewodschaft Kleinpolen wurde ein neuer Kreis Auschwitz gebildet mit Auschwitz als Sitz der Kreisbehörde (Starostei)

Nach einer Bearbeitung von El¿bieta Skalinska-Dindorf.

El¿bieta Skalinska-Dindorf - Historikerin, Archivarin, Initiatorin des Staatlichen Kreisarchivs in Auschwitz. Mehr Informationen über die Stadt, seine Gegenwart und Geschichte sind zu finden auf der Seite der Stadtverwaltung von Auschwitz unter der Adresse: www.um.oswiecim.pl.

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