Hier befand sich das Durchgangslager, das von den Häftlingen „Mexiko“ genannt wurde.
Mit dem Bau wurde Ende 1943 begonnen, im April 1944 wurde der weitere Ausbau abgebrochen. Von Juni bis Oktober 1944 waren hier im unvollendeten Lager, häufig unter freiem Himmel, mehrere Tausend jüdische Frauen untergebracht. Ein Teil von ihnen wurde in den Gaskammern ermordet, ein anderer Teil ins Lager BIIc verlegt, ein weiterer Teil in Lager ins Innere Deutschlands gebracht.
Im Oktober 1944 ordneten die Lagerbehörden an, die Lagerbaracken auseinanderzunehmen. Sie wurden ins Konzentrationslager Gross-Rosen transportiert.